Was tun gegen Hausstaub und Milben? – Die besten Tipps

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Wer bei zu viel Hausstaub körperliche Symptome verspürt, sollte sich dagegen schützen. Dank der tollen Tipps, die man vom Hausarzt bekommt oder im Internet finden kann, werden die eigene Gesundheit sowie das Wohlbefinden stark verbessert. Hausstaubmilben lauern überall: vor allem jedoch in diversen Textilien. Egal, ob man im Bett, in Polstermöbeln oder in Vorhängen danach schaut – die kleinen, achtbeinigen Tierchen vermehren sich rasend schnell. Wer erfolgreich etwas dagegen tun möchte, kann die Tipps aus diesem Beitrag lesen.

Inhaltsverzeichnis
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    Was sind Hausstaubmilben?

    Die Hausstaubmilben können sich überall in der Wohnung aufhalten. Jedes Haus ist der Wohnort von zig Organismen, die man häufig mit dem bloßen Auge gar nicht erkennen kann. In diesem Zusammenhang ist natürlich die Hausstaubmilbe sehr bekannt. Sie ist ein Lebewesen, das vielen Menschen Probleme bereitet.

    In einem normalen Haushalt leben Millionen Hausstaubmilben, sie können sich nicht nur in Polstern oder im Bett aufhalten. Zahlreiche Tierchen halten sich auch in Kleidern auf. Die meisten der Milben befinden sich jedoch im Hausstaub (hier leben in etwa 1.500 Milben pro einem Gramm Staub).

    Wovon ernähren sich die Hausstaubmilben?

    Die kleinen Tierchen ernähren sich hauptsächlich von:
    • Menschlichen Schuppen, weshalb sie sich auch liebend gerne im Bett aufhalten
    • Tierischen Schuppen
    • Schimmelpilzen

    Wie kann eine Hausstaubmilbenallergie erkannt werden?

    Allergiker weisen unterschiedliche Symptome auf, dennoch können einige zusammengefasst werden:
    • Erkältungssymptome, die aber nicht nur (wie üblicherweise) ein paar Tage anhalten, sondern ganzjährig ein Problem sind.
    • Zudem treten häufige Niesattacken sowie eine verstopfte Nase auf – vor allem abends und morgens
    • Husten
    • Schwellungen der Haut
    • Bindehautentzündung
    • Juckreiz der Haut
    • Tränende Augen
    Wenn diese Symptome zutreffen, sollte ein Test beim Arzt des Vertrauens gemacht werden.

    Milben bekämpfen – Hausmittel sind häufig erfolgreich

    Wer eine Hausstaubmilbenallergie hat, möchte die Symptome effizient lindern. Die Tierchen so zu bekämpfen, dass sie nicht mehr in der Wohnung sind funktioniert nicht. Dennoch gibt es tolle Hausmittel gegen Milben.

    Wenn man diese Tipps befolgt, dann werden die Symptome abnehmen bzw. leichter werden. So ist es jedem Menschen wieder möglich, im eigenen Zuhause durchzuatmen und sich wohlzufühlen.

    Tipps im Überblick
    TippErklärung
    Schutzbezug für die Bettwäsche Im Handel gibt es spezielle Bettwäsche, die ein praktisches Hausmittel gegen Milben ist – vorwiegend dann, wenn Sie die Milben bekämpfen wollen, die im Bett sind. Die Schutzbezüge (Encasing) werden direkt über das Bett gezogen, darüber kommt dann die normale Bettwäsche. Der Effekt resultiert daraus, dass die Tierchen weniger menschliche Hautschuppen zu fressen bekommen und deshalb absterben.
    Regelmäßiger Tausch der MatratzeExperten betonen, dass die Matratze mindestens alle fünf bis sechs Jahre gewechselt werden sollte.
    Staubfänger reduzieren Viele Wohnungen haben zahlreiche Staubfänger. Diese bilden natürlich Lebensraum für die kleinen Tierchen. Wer die Hausstaubmilben jedoch loswerden will, muss diese entfernen. (unnötige Teppiche, Vorhänge usw. sollten ausgemistet werden)
    Bettwäsche heiß genug waschen Um Ressourcen zu schonen, waschen viele Menschen bei 30° - 40°. Bettwäsche sollte mindestens bei 60° gewaschen werden.
    Gute LuftzirkulationWer Hausstaubmilben bekämpfen möchte, sollte stets auf eine gute Raumtemperatur achten. Am besten ist es, wenn diese zwischen 18° - 20° der/die/das ihm gehörenderägt. In diesem Zusammenhang ist außerdem eine hohe Luftfeuchtigkeit zu empfehlen. Diese können Sie mithilfe von speziellen Geräten erlangen. Auch ein mehrmaliges Lüften sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit in der Luft steigt.

    Zudem sind folgende Tipps gut, um Staub zu reduzieren:

    • Grüne Pflanzen helfen dabei, zu viel Staub zu vermeiden und das Raumklima zu verbessern. Sie geben Sauerstoff ab, was wiederum für eine bessere Luftqualität sorgt.
    • Um den Staub in der Wohnung langfristig zu reduzieren, gibt es verschiedene Utensilien wie zum Beispiel Mikrofasertücher, Staubwedel etc.
    • Wer Kleidung offen herumhängen hat, erhöht die Staubmenge. Das liegt daran, dass Kleidungsstücke Faserstaub abgeben. In diesem Fall ist ein geschlossener Kleiderschrank deutlich vorteilhafter.
    • Die Böden sollten natürlich auch regelmäßig gewischt werden. Statt nur mit einem geeigneten Allergiker-Staubsauger den Staub und Schmutz zu entfernen ist es gut, einmal ordentlich feucht durchzuwischen.
    • Teppichböden sind leider ein guter Nistplatz für Milben und sollten wenn möglich gegen Holz oder Parkettböden ausgetauscht werden.
    • Wenn man die Kleidung wechselt, sollte dies – wenn möglich – nicht im Schlafzimmer stattfinden. Genauso müssen auch die Haare in einem anderen Raum gekämmt werden.
    • Spezielle Hausstaubmilben-Sprays können auf Bettbezüge sowie andere Textilien gesprüht werden. Sie helfen für eine bestimmte Zeit.

    FAQ - Die wichtigsten Fragen kurz und knapp beantwortet

    Welche Sofort-Tipps gibt es bei einem Milbenbefall?

    Wer dieses Problem bemerkt, sollte umgehend handeln. Es ist hilfreich, folgende Maßnahmen umzusetzen:

    • Textilien müssen regelmäßig gewaschen werden
    • Der Staub muss reduziert werden (Staubfänger eliminieren)
    • Temperatur und Luftfeuchtigkeit darf nicht zu hoch sein
    • Der Geruch von Teebaumöl im Diffuser schafft ein Milieu, das Milben nicht mögen
    Wie lange können Milben in einer Matratze überleben?

    Milben können bis zu sechs Wochen in Matratzen überleben. Wenn man die Wäsche mit Milben für 24 Stunden ins Gefrierfach bei minus 15° legt, stirbt ca. die Hälfte nach etwa fünf Tagen (wenn man sie wieder auftaut). Nach etwa zwei Wochen sterben alle ab.

    Wie können Milben erkannt werden?

    Milben können mit bloßem Auge nicht erkannt werden. Die Größe der Tierchen liegt bei etwa 0,1 -0,5 mm. Meist deuten erst potentielle Symptome auf die Anwesenheit von Milben.